Bald in Bitcoin - Folge 12: Warum sparen Dich nicht mehr schützt

Shownotes

Thema der Folge

In dieser Folge geht es um die Frage, warum klassisches Sparen heute nicht mehr automatisch schützt.

Früher konnten Sparer oft reale Kaufkraft aufbauen, weil die Zinsen oberhalb der Inflation lagen. Heute ist das häufig anders. Viele Menschen sehen zwar weiterhin stabile Zahlen auf dem Konto, verlieren aber schleichend Kaufkraft.

Kerngedanken Sparen ist nicht falsch, aber es schützt heute nicht mehr automatisch. Entscheidend ist nicht der nominale Kontostand, sondern die Kaufkraft. Zinsen müssen immer im Verhältnis zur Inflation betrachtet werden. Offizielle Inflation ist ein Durchschnitt, aber nicht unbedingt deine persönliche Realität. Ein Bankkonto fühlt sich sicher an, kann aber real Kaufkraft verlieren. Bitcoin ist für viele Menschen der Versuch, Wert langfristig zu speichern. Bitcoin kann als Werttransport über Zeit und Raum verstanden werden. Zentrale Sätze aus der Folge

„Das System hat sich verändert, aber unser Denken nicht.“

„Zinsen sind das, was du bekommst. Inflation ist das, was du verlierst.“

„Inflation ist immer persönlich. Nicht das, was in der Statistik steht, sondern das, was bei dir im Alltag passiert.“

„Wir verwechseln Stabilität mit Sicherheit.“

„Bitcoin ist kein schneller Gewinn. Es ist eine Möglichkeit, Wert zu bewahren – über Generationen hinweg.“

Vor-Ort Kurs Hinweis: Am 30.05.2026 findet mein Vor-Ort-Kurs statt: Bitcoin für Einsteiger – digitales Geld für analog Geborene Für alle, die Bitcoin ruhig, verständlich und ohne Fachchinesisch verstehen möchten. Link: https://bitucation.com/kurs/vor-ort-bitcoin-fuer-einsteiger-digitales-geld-fuer-analog-geborene/

Ausblick

In der nächsten Folge geht es darum, warum der Staat dieses Geldsystem sogar braucht – und warum sich daran so schnell nichts ändern wird.

Transkript anzeigen

00:00:06: Hallo und willkommen bei der zwölften Folge bald in Bitcoin.

00:00:11: Digitales Geld für Analog Geboren.

00:00:16: Heute möchte ich über den großen Irrtum sprechen, warum sparen dich nicht mehr schützt?

00:00:23: Unsere Eltern haben gesagt Sparen lohnt sich Leg etwas zurück Sei vorsichtig Bau dir Sicherheit auf.

00:00:31: Und das war damals auch richtig.

00:00:34: Aber heute Stimmt das so nicht mehr Nicht weil Sparen grundsätzlich falsch ist, sondern weil sich die Spielregeln verändert haben.

00:00:43: Und genau darüber sprechen wir heute!

00:00:46: Wenn wir ein paar Jahrzehnte zurückgehen dann war Sparen tatsächlich ein sehr solides Konzept.

00:00:51: Du hattest auf dem Sparbuch oder Festgoldkonto Zinsen von vier fünf oder sogar mehr Prozent.

00:00:58: Gleichzeitig war die Inflation niedriger.

00:01:01: Ab Mitte der neunzigundachtzige bis in die zweitausender Jahre lag der Realzins in Deutschland oft positiv.

00:01:09: Spazien sind von vier bis sechs Prozent bei einer Inflation von zwei bis drei Prozent.

00:01:15: Das bedeutete, der Real Zins war positiv und dein Geld ist real gewachsen.

00:01:22: Wenn du einhunderttausend Euro hattest dann wurden daraus über die Jahre mehr nicht nur nominal sondern auch in Kaufkraft.

00:01:30: sparen war damals gleichbedeutend mit Vermögensaufbau.

00:01:34: Heute machen viele genau das Gleiche und wundern sich, warum es nicht mehr funktioniert.

00:01:39: Der entscheidende Punkt ist – Das System hat sich verändert aber unser Denken hat sich nicht verändert.

00:01:45: Um zu verstehen was heute passiert müssen wir zwei Dinge auseinanderhalten Zinsen und die Inflation.

00:01:53: Zins sind das was du bekommst wenn du Spaß auf einem Tagesgeldkonto beispielsweise.

00:01:59: Inflations ist das was Du verlierst Und entscheidend ist immer die Differenz, ein einfaches Beispiel.

00:02:06: Du bekommst auf dein Tagesgeldkonto vielleicht zwei Prozent Zinsen.

00:02:10: Gleichzeitig liegt die Inflation bei fünf Prozent.

00:02:14: Das bedeutet du verlierst jedes Jahr real drei Prozent Nicht sichtbar aber real!

00:02:20: Du bekennst also Zins und verlierst gleichzeitig Kaufkraft.

00:02:25: Und genau das ist der Kern des Problems Denn viele schauen nur auf die Zins und ignorieren die Inflation.

00:02:34: Vielleicht denkst du jetzt, Moment mal!

00:02:35: Die Inflacion ist doch nicht fünf Prozent, die liegt auch offiziell bei zwei Prozent – und ja das stimmt.

00:02:42: und gleichzeitig stimmt es auch nicht.

00:02:44: Diese zwei Prozent sind die sogenannte offizielle Inflasion.

00:02:48: Die wird über einen wahren Korb berechnet also ein Durchschnitt aus vielen Produkten.

00:02:53: Das Problem ist dieser Durchschnitt bildet nicht den Konsum deines Lebens ab.

00:02:59: Schau dir mal an, wofür du wirklich Geld ausgibst.

00:03:02: Lebensmittel, Energie, Miete und genau da liegen die Preissteigerungen oft deutlich höher.

00:03:09: Inflation ist immer persönlich nicht was in der Statistik steht sondern das was bei dir im Alltag passiert.

00:03:16: wenn dein Leben teurer wird als zwei Prozent dann ist eine persönliche inflation höher.

00:03:21: ganz einfach selbst wenn die offizielle inflation bei zwei prozent liegt Wenn du nur ein Prozent Zinsen bekommst, verlierst du trotzdem Kaufkraft.

00:03:31: Das Gefährliche daran ist – Du siehst diesen Verlust nicht!

00:03:35: Dein Konto zeigt immer noch hunderttausend Euro an.

00:03:38: Die Zahl verändert sich vielleicht sogar leicht nach oben Aber das was du davon kaufen kannst wird weniger.

00:03:46: Ein Beispiel Heute bekommste für einhundert Euro einen Wocheneinkauf.

00:03:50: In ein paar Jahren bekommest du wahrscheinlich nur noch die Hälfte dafür oder sechzig-siebzig Prozent.

00:03:56: Und wenn du langfristig denkst, bei drei Prozent Kaufkraftverlust pro Jahr verliest du über zehn Jahre etwa twenty-fünf bis dreißig Prozent deiner Kaufkraft.

00:04:06: Ohne dass es irgendwo schwarz auf weiß steht.

00:04:08: das ist der größte Irrtum.

00:04:10: wir glauben unser Geld ist sicher weil die Zahl gleich bleibt aber Sicherheit bedeutet nicht dass eine zahl stabil ist.

00:04:18: Sicherheit bedeutet dass deine Kaufkraft erhalten bleibt.

00:04:22: Jetzt stellt sich die Frage warum merken da so wenige?

00:04:25: Es gibt drei Gründe.

00:04:27: Wir denken nominal, wir sehen einhunderttausend Euro und denken das ist stabil!

00:04:33: Wir denken nicht in Kaufkraft.

00:04:35: Der zweite Punkt Eine Illusion von Sicherheit.

00:04:39: Ein Bankkonto fühlt sich sicher an Kein Risiko, kein Stress.

00:04:42: Das Geld blickt auf der Bank Aber in Wahrheit gibt es einen Risiko Den Schleichenden Verlust.

00:04:50: Und drittens die Gewohnheit.

00:04:53: Wir sind in Deutschland groß geworden mit dem Gedanken, sparen ist gut.

00:04:57: Schulden sind schlecht.

00:04:58: Risiko vermeiden und das ist tiefer ankert.

00:05:01: aber diese Regeln stammen aus einer anderen Zeit.

00:05:05: Heute funktionieren sie nur noch eingeschränkt.

00:05:08: wir verwechseln Stabilität mit Sicherheit.

00:05:11: Wenn man das einmal nachvollzogen und verstanden hat stellt sich automatisch die Frage was ist die Alternative?

00:05:18: Und hier kommt ein völlig anderer Ansatz ins Spiel nicht mehr nur sparen sondern Wert, Speichern und Erhalten.

00:05:26: Der Unterschied ist entscheidend – im Eurosystem hast du ein Geld das beliebig vermehrbar ist.

00:05:33: Mehr Geld im System bedeutet jede einzelne Einheit wird weniger wert.

00:05:37: Es gibt verschiedene Antworten auf dieses Problem zum Beispiel Gold, Aktien oder Immobilien.

00:05:44: Jede davon hat ihre Daseinsberechtigung.

00:05:46: Aber heute schauen wir uns große Überraschung eine ganz bestimmte an die in den letzten Jahren zunehmend diskutiert wird Bitcoin.

00:05:56: Bitcoin funktioniert genau andersherum.

00:05:58: Es gibt eine feste Obergrenze von einundzwanzig Millionen.

00:06:02: Mehr wird es nicht geben.

00:06:04: Das bedeutet, es gibt keine Verwässerung Keine Inflation durch Ausweitung.

00:06:09: Die Idee ist nicht schnell reich zu werden.

00:06:12: die Idee ist Kaufkraft zu erhalten.

00:06:15: das ist ein komplett anderes Denken.

00:06:17: Ja, Bitcoin schwankt stark hat eine hohe Volatilität, das stimmt.

00:06:22: Aber hier geht es nicht um kurzfristiges Halten.

00:06:25: Es geht um einen langen Zeithorizont und über lange Zeiträume hat bis Bitcoin bislang Kaufkraft nicht nur erhalten sondern deutlich ausgebaut.

00:06:37: in den letzten fünf Jahren im Schnitt jedes Jahr knapp unter dreißig Prozent.

00:06:42: Und jetzt kommt ein Punkt der oft unterschätzt wird früher hat man gespart um etwas weiterzugeben an die Kinder, an die nächste Generation.

00:06:51: Aber heute musst du dir ehrlich die Frage stellen was kommt davon überhaupt noch an?

00:06:56: Wenn dein Geld über Jahre an Kaufkraft verliert kommt weniger an als du denkst.

00:07:01: Bitcoin bringt hier eine neue Perspektive rein man kann es sehen also eine Art Wertetransport über Zeit und Überraum.

00:07:09: Überzeit weil die Menge begrenzt ist, weil es nicht verwässert wird.

00:07:14: Es bleibt wertstabil.

00:07:16: Über Raum Weil es nicht an ein Land gebunden ist oder eine geografische Location.

00:07:21: Es ist nicht an deine Bank gebunden, nicht an einem System.

00:07:24: Wenn du Vermögen auf dem Konto hast bist du abhängig vom System.

00:07:29: wenn Du eine Immobilie hast bist Du an einen Ort gebunden.

00:07:33: Gold ist transportabel aber schwer zu transportieren.

00:07:37: Bitcoin ist digital global und übertragbar Und genau deshalb wird das für viele interessant als eine Form von Vorsorge Nicht im klassischen Sinne, sondern als Möglichkeit Wert durch die Zeit zu tragen.

00:07:51: Wenn du heute etwas aufbaust geht es nicht nur um dich, sondern darum was in zwanzig oder dreißig Jahren noch davon übrig ist.

00:08:00: Bitcoin ist kein schneller Gewinn.

00:08:02: Es ist eine Möglichkeit wert zu bewahren über Generationen hinweg.

00:08:07: Das setzt natürlich voraus dass man weiß wie man bitcoin sicher verwahrt.

00:08:11: Darüber habe ich ja schon hier informiert und werde das auch weiter tun.

00:08:16: Verstehe mich bitte nicht falsch.

00:08:18: Sparen ist nicht falsch, sparen ist gut aber der Annahme das es dich automatisch schützt ist heute gefährlich.

00:08:25: wenn du nur auf deinem Kontospaß verlierst du langsam aber sicher an Kaufkraft und das passiert langsam und leiser.

00:08:34: Wenn Du jetzt merkst dass sich Dein Blick auf Geld gerade verändert und Du sagst ich möchte das wirklich verstehen ohne Fachbegriffe ohne Hype dann habe Ich etwas für Dich.

00:08:44: am dreißigsten Mai In diesem Jahr, im Jahr, in dem Jahr, ich gebe einen Vorortkurs von Bonn für Einsteiger.

00:08:53: Bitcoin für ein Steiger, digitales Geld für Analoggeborene.

00:08:58: Das ist kein Tradingkurs und auch kein Werteschnell-Reich-Seminar sondern ganz bewusst gemacht für Menschen die das Thema in Ruhe strukturiert und verständlich angehen möchten Wir schauen uns gemeinsam an was Geld eigentlich ist, warum unser aktuelles System so funktioniert wie es funktioniert und warum Bitcoin entstanden ist.

00:09:21: Und ganz wichtig du bekommst auch ein Gefühl dafür ob das Thema überhaupt zu dir passt ohne Druck oder Buswords.

00:09:29: Wenn dich das interessiert schau dir den Kurs einfach mal an.

00:09:32: Den Link findest Du im Kommentat des Podcasts dieser Folge.

00:09:37: Vielleicht sehen wir uns ja dort.

00:09:39: Das würde mich sehr freuen.

00:09:41: In der nächsten Folge schauen wir uns an warum der Staat dieses System sogar braucht und, warum sich daran so schnell auch nichts ändern wird.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.